Seelenzähler

In der Zwischenzeit möchte ich allen hier mitlesenden Bloggern nahe legen, dass es seit einigen Wochen einen wirklich sauberen und guten Besucherzähler gibt, der keine dubiosen Sachen mit euren Daten und den Daten eurer Besucher macht. Von Meister Dirk “Blogger.de” Olbertz ins Leben gerufen und entwickelt.

Wer also der zwielichtigen Counter mit Popups, merkwürdigen Javascripts oder anderen Widrigkeiten müde ist, sollte sich den Blogscout-Counter ins Weblog einbauen. Der kann alles was alle anderen Zähler auch können. Nur besser.

Wer will schon Kleeblätter

Vielleicht, weil ich keine Kleeblätter finde, aber wer will schon Kleeblätter, wenn solch eine Email in meinem Postfach landet:

Lieber Herr Mequito,

Herr Haeusler hat auf ihr Blogdings verwiesen und dann habe ich es von Ende bis
Anfang durchgelesen und es hat mir gut gefallen.

Darauf wollte ich Ihnen die Brandenburgischen Konzerte von Ihrer Amazon-Wunschliste
schenken, dachte mir aber, dass Ihnen vielleicht die Aufnahmen aus den Altbachischen
Archiven von Cantus Cölln noch mehr Vergnügen bereiten könnten.

Wo soll ichs hinschicken? Oder vorbeibringen?

Beste Grüsse,

xxxxxx xxxxxxxx

Gut, für andere Leute mag das keine Seltenheit sein, für mich ist es jedoch das erste Mal, da darf ich mich auch öffentlich darüber freuen.

Blogmichnicht05

Nachdem Mark793 mich schonungslos auf mein dahingeschmissenes Versprechen gewiesen hat, hab ich nun ein kleines Chatprogramm installiert, damit wir zuhausegebliebenen Blogger auch das Gefühl haben irgendwo dazuzugehören ein soziales Leben zu haben mitzufeiern. Man klicke dafür hier, gebe einen Namen ein und und stosse die Gläser an.

Ob es Spass macht weiss ich nicht, überdies bin ich ein miserabler Chatter, aber die Installation ging so schnell, dass ich jetzt auch wissen will ob das wirklich funktioniert.

EDIT: Jetzt ist das Chatdings wieder weg. Blogmich ist ja schon vorbei.

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3000

Ich habe heute die Grenze von Dreitaussend Besuchern pro Monat ueberschritten. Das muss gefeiert werden, nachdem ich mich die letzten Monate immer zwischen 2700 und 2900 bewog, ist nun die Schallmauer durchbrochen.
Gestern 30 Jahre, heute 3000 Besucher, vielleicht sollte ich meine Glueckszahlen neu definieren und mein Geld auf die Nummer 300, den Hengst Black Blizzard verwetten.
Ich danke euch fuer das Lesen. Das bereitet mir wirklich sehr viel Freude. Auch wenn ich hier nur schreibe um richtig Deutsch zu lernen und um eine Art Notizzettel zu fuehren, fuehle ich mich sehr geschmeichelt, dass das auch wirklich jemand alles liest. Alsob es Interessant waere, das was ich mitzuteilen habe.

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Hello world!

Welcome to WordPress. This is your first post. Edit or delete it, then start blogging!
EDIT: Es ist immer noch ein Sauhaufen hier. Zuviel Schmarrn zum Einstellen und Einbauen. Werde in diesem Tempo wohl erst in einigen Tagen fertig sein. Jetzt erstmal ins Bett und von CSS- und HTML- und PHP-Zeilen traeumen.

no comments

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Umzug

Nachdem ich am Wochenende viel zu viel Zeit mit fressen und saufen essen und trinken verbracht habe, naechtens trunken und melancholisch durch die Stadt getorkelt bin, bei Stuermen und Orkanen, von denen ich erst am naechsten Tag in den Nachrichten gehoert habe, wird nun mequito.org umgezogen auf den neuen Server. Vom schoenen Wien an der himmelgrauen Donau, nach Nuernberg. Es geschieht heute ueber Nacht, oder morgen im Laufe des Tages. Wenn die Seite merkwuerdig reagiert, spuckt, schlottert, oder euch mit heraushaengender Zunge, gruen und violett angelaufen, anguckt, dann wisst ihr warum.

Nachdem ich also nachts durch Hamburg lief und mir einfiel, dass in jener Nacht zum ersten Mal die Bahnen die ganze Nacht lang durchfahren wuerden, ich eigentlich auf den Hamburger Verkehrsverein trinken wollte, um mich fuer deren grandiosen Idee zu bedanken, dass sie ab jetzt die Bahnen von Freitag bis Sonntag durchgehend fahren lassen, ich darauf in der S-Bahn zwischen Hauptbahnhof und Dammtor, vertraeumt den Hamburger Nachtlichtern nachguckte, wie sie an mir vorbeizischten, waehrend ich drinnen in der Waerme ganz alleine im Wagon sass, und laut vor mich hinsingen konnte, weil mich niemand hoerte, da dachte ich, ich sollte meinen letzten Schluck Bier besser meinem Freund Mic widmen, der die ganze Zeit ueber den Server betrieben hat, worauf meine Seite lief. So hob ich dann das Sektglas die Astradose, schickte ein Prost nach Wien, und dachte an die grossartige Liebe, die er fuer seinen Server immer zeigte, waehrend ich die letzten Schlucke des abgestandenen Biers hinunterwuergte.

Nachdem ich aber am Bahnhof Dammtor ankam, musste ich mit dem Singen innehalten, da eine Frau hinzustieg, und ich mich mit meiner neu entdeckten Bassstimme furchtbar peinlich benommen haben musste. So hielt ich meinen Mund, und nahm mir vor auf dem neuen Server kuerzere Saetze zu schreiben, da ich kein Held bin im Schreiben von diesen unendlichen Saetzen mit dutzenden Kommas und Nebensaetzen und- Stop. Also wollte ich nochmal auf Mic seine Gesundheit anstossen, entdeckte aber, dass das Bier alle war, und dann bekam ich Heimweh. Heimweh nach dem alten Server. Dem daemon.nethack.at. Eine alte Indy. Eigentlich konnte der alles was ich brauchte: Mail, http, eine Kommandozeile, Perl, damit dieses Tagebuch funktioniert und noch viele kleine Feinheiten, die ich hier gar nicht erwaehnen kann, so viele Kleinigkeiten das waeren. Bis ich irgendwann anspruchsvoller wurde und mein heutiges, sehr veraltetes Blogsystem ersetzen wollte durch das funky WordPress, das alles kann, was mein Tagebuch braucht: richtiges RSS, dynamischere Struktur der Seiten, viel Ausbaufaehiger, PHP und eine Sekretaerin die ihm Kaffee kocht.

Nachdem ich dann zuhause ankam, fiel ich ins Bett.

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